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Edelmetallanlage

 
 

 

Warum Anlage in Edelmetalle? Insbesondere in Gold?

 

Mit John Paulson hat selbst ein hartgesottener Wall-Street-Mann just im ersten Quartal 2011 seine Goldbestände erheblich ausgebaut. "In diesen Zeiten der Unsicherheit gegenüber vielen Papiergeldwährungen fühle ich mich sicherer, wenn ich Gold besitze", sagte Paulson in einem Interview mit dem 'Manager Magazin'. Paulson verdankte die gute Performance seines Fonds im zweiten Quartal seinen gehaltenen Goldpositionen. Während im Zuge der jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten zwei seiner größten Spartenfonds um 23% und 33% abstürzten, glichen seine Investitionen im Goldsektor die hohen Verluste aus den Bankeninvestments aus. Einer der entscheidenden Gründe für seine Investition in Gold ist dessen Beitrag zur Portfoliodiversifikation. Anleger sollten in ihren Portfolios eine breite Palette unterschiedlicher Vermögenswerte halten, um so eine höhere Risikostreuung zu erzielen. So fallen oft Jahre hoher Inflation mit geringen Erträgen aus Aktien und Aktienindizes, aber auch mit deutlich höheren Goldpreisen zusammen. Wenn sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen verändern, verringert die Diversifikation des Vermögens die Wahrscheinlichkeit substantieller Verluste signifikant.

 

Immer mehr Experten zweifeln am bestehenden Finanzsystem

Eine Einstellung, mit der er offenbar nicht alleine steht. Bert Flossbach, deutscher Vermögensberater einer exklusiven und äußerst wohlhabenden Klientel, schlägt in die gleiche Kerbe: Über lang oder kurz gehe ohnehin alles den Bach runter, erläutert er seinen Standpunkt gegenüber der 'Welt am Sonntag'. Es gehe darum, nüchterne Sachverhalte festzustellen. Helfen könne nur Gold, 20 bis 25% des Geldes solle man so anlegen. "Viele der Punkte, die für Gold sprechen, sind recht zwingend. Wer den Anstieg des Goldpreises begreifen möchte, muss sich einige Dinge klarmachen. Gold ist, und das verstehen zunehmend mehr Investoren, eine Währung. Eine stabile noch dazu, denn Gold ist nicht beliebig vermehrbar. Deshalb – das ist die Perspektive der meisten Menschen – steigt sein Preis auch in praktisch allen Papierwährungen. Genau darin liegt aber der Denkfehler: Die Papierwährung wird als fix angesehen, Gold als die Variable. Erst wer einmal die Sichtweise wechselt, sieht, dass es die Papierwährungen sind, die gegenüber dem Edelmetall fallen. Gold dagegen ist immer Gold. Und weil Euro, Dollar und Co. in etwa auch in dem Maße fallen, wie sie über die vergangenen Jahre durch neues, ungedecktes Papiergeld entwertet wurden, ist die Entwicklung des Goldpreises alles andere als spektakulär."

Auch 10.000 Dollar für eine Unze wären nichts Besonderes, wenn etwa ein Brötchen fünf Dollar kosten würde erläutert Flossbach in einem weiteren Interview mit der "Welt". Die Frage nach der umstrittenen Blase im Goldmarkt verneint er und begündet dies unter anderem mit dem Indikator, dass sich noch immer neun von zehn Artikeln in den Medien kritisch mit dem Thema Gold auseinander setzten. Solange es diese Skepsis gebe, brauche man sich keine Gedanken um eine Blase zu machen. Ökonom Dylan Grice von der Société Générale sieht diesen Prozess jetzt am Anfang. Er glaubt ebenfalls, dass das Vertrauen in das Papiergeld bald endgültig den Bach runtergehe. Der faire Wert einer Unze Gold liege daher bei 10.000 Dollar erklärte er kürzlich in der selben Zeitung. In dieser Hinsicht ist Gold mit der Apple-Aktie zu vergleichen: Auch die Computer-Firma steht für etwas Neues, was plötzlich alle haben wollen, in dem Fall das iPhone und das iPad. Manchmal kann ein Kurs wirklich Jahr für Jahr steigen.

Klare Worte findet auch 'Crash-Guru' Marc Faber in einem Telefoninterview mit Bloomberg News: "Ich glaube nicht, dass Gold in einer Blase steckt", sagte der Herausgeber des Gloom, Boom and Doom Report, im September aus Chiang Mai, Thailand. "Wer Gold kauft, versichert sich gegen systembedingtes Versagen und Probleme an den Finanzmärkten". Alle Anzeichen der internationalen Märkte deuten genau darauf hin. Der Euro Stoxx 50 notierte im März 2000 bei 5500 Punkten. Heute sind es mit 2133 Punkten gut 60 Prozent weniger. Wer also vor mehr als einem Jahrzehnt dauerhaft auf die großen Standardtitel aus Euroland gesetzt hatte, hat sein Vermögen mehr als nur halbiert. Dies ergab die technische Auswertung des Aktienleitindex für den Euroraum durch die FAZ.

 

Auch renommierte Banken raten zur Beimischung von Gold

Weltweit sind rund 1,4 Billionen US-Dollar in Gold investiert. Das ist weniger als ein Prozent aller globalen Investments in Aktien. "Gold ist in aller Munde, jedoch nicht in allen Depots", sagt Ronald-Peter Stöferle. Der Rohstoff Analyst der Erste Group Wien zieht daraus den Schluss, dass es für das Edelmetall bei Anlegern noch viel Potenzial gebe. Und mit der verbundenen Nachfrage werde auch der Preis weiter zulegen. In einem Jahr sieht er den Goldpreis bei 2.000 US-Dollar je Unze (31,1 Gramm), langfristig würden es 2.300 US-Dollar sein. Selbst bei bekannten Schweizer Banken, die traditionell eher wenig mit Gold am Hut haben, weil sich damit nicht gerade viel an Kommissionen verdienen lässt, halten den Aufwärtstrend für intakt. Rohstoff-Experte Tom Kendall von der Credit Suisse beispielsweise hält Preise zwischen 1'650 und 1'850 Dollar pro Unze für gute Einstiegsmöglichkeiten, um an der weiteren Hausse teilzuhaben, wie er in seinem neusten Report schreibt. Bei der Genfer Privatbank Pictet geht man davon aus, dass die Interventionen der westlichen Zentralbanken Ende letzten Jahres nicht ausreichen werden, um die Finanzmärkte im 1. Quartal 2012 bei Laune zu halten. Eine Verlangsamung in China und in den USA werde die Konjunkturschwäche in Europa begleiten, heisst es weiter. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die USA erneut eine quantitative Lockerung beschliessen könnten. Ein solches Stimulierungspaket würde indessen den Dollar einmal mehr nach unten drücken und das Gold heben, heisst es in den «Perspektiven» von Pictet.

Viele Analysten erwarten, dass der Goldpreis noch weiter steigen sollte: Rohstoffanalysten, die nach Berechnungen der Finanzagentur Bloomberg in den vergangenen zwei Jahren den Goldpreis am besten prognostiziert haben, kalkulieren im Schnitt mit einem Goldpreis von bis zu 1950 Dollar je Feinunze bis zum Ende des ersten Quartals. "Wir rechnen damit, dass der Goldpreis Mitte 2012 die 2000-Dollar-Marke überschreiten wird", bestätigt  Rohstoffspezialistin Eliane Tanner von der Schweizer Bank Sarasin die Prognose. Zu diesem Schluss kommt auch der Bergbau- und Minenexperte und stellvertretende Vorsitzende des an der Börse von Hongkong gelisteten Goldproduzenten "G-Resources", Owen Hagerty. "Der Trend geht beim Gold unserer Überzeugung nach weiter in die Richtung, die wir auch als "northeast-lead direction" bezeichnen. Ich denke, dass Gold schon in nächster Zukunft die 2.000 Dollar-Marke durchbrechen wird, und ich bin davon überzeugt, dass wir sogar noch deutlich höhere Preise für Gold sehen werden."

Ein angesichts der begünstigenden Faktoren sehr konservatives Preisziel für Gold sieht die US-Bank Goldman Sachs in den nächsten zwölf Monaten bei 1.860 Dollar pro Feinunze. Auch die Rohstoffanalysten der Citigroup gehen mittlerweile von einer hohen Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse aus und hoben im Oktober 2011 ihre Prognosen für die kommenden beiden Jahre deutlich an. Für Gold in 2012 erhöhten sie die Prognose von 1.650 auf 1.950 Dollar je Unze, für 2013 von zuvor 1.500 auf 1.745 Dollar. Morgan Stanley dagegen hat seine Vorhersage für den Goldpreis im nächsten Jahr bereits deutlich um 35 Prozent auf 2.200 Dollar je Unze angehoben.

Weit optimistischer fällt die Beurteilung des Goldmarkts durch die Deutsche Bank aus. Der Preis des gelben Edelmetalls könne im Verlauf der kommenden 18 Monate beim Anhalten der Krise zeitweise bis auf 2900 US-Dollar je Feinunze steigen, sagte der Chef-Anlagestratege Ulrich Stephan gegenüber der dpa. Chefvolkswirt Marco Bargel der Deutsche Bank-Tochter Postbank sieht den Goldpreis auf Jahressicht dagegen vorsichtiger bei 1.800 Dollar. Nach Ansicht des Rohstoffexperten Carsten Fritsch von der Commerzbank wird der Goldkurs nach der September-Korrektur in 2011 jedoch schon bald wieder davon ziehen. „Der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt, Gold wird wieder teurer”, prophezeit der Volkswirt. Die Commerzbank zeigt sich für den Goldpreis optimistisch gestimmt. Gold besitze weiter Aufwärtspotenzial. 2012 könnte der Preis wieder bis auf 1.900 Dollar klettern. Alle Fundamentaldaten sprächen dafür. Die Euro-Schuldenkrise könne so schnell nicht gelöst werden. Auch für Thorsten Proettel, Rohstoffexperte bei der LBBW, sind genau dies gute Argumente, in Gold investiert zu sein.

 

Gold – unverzichtbarer Versicherungsbestandteil jedes Portfolios

In Österreich betrachtet man den Gold-Bullenmarkt aus ähnlicher Perspektive: "Gold bleibt eine exzellente Absicherung gegen Worst-case-Szenarien. Deshalb ist es ratsam, fünf bis zehn Prozent des verfügbaren Vermögens in Gold zu investieren. Es sollte aus Diversifikationsgründen in keinem Portfolio fehlen." erläutert Rohstoff-Experte Stöferle im kurier.at. Dies entspricht auch in etwa dem Anteil, den der Weltgoldrat 'World Gold Council' in einem Szenario des Zeitraumes 2011 bis 2015 als optimalen Goldanteil im Portfolio betrachtet. Noch weiter geht man in der Schweiz. So bietet Wegelin & Co. Privatbankiers als älteste Bank der Schweiz ein "Katastrophen-Portfolio" an, das zu jeweils einem Drittel aus physischem Gold, Aktien von kapitalstarken und krisenresistenten Unternehmen sowie Anleihen aus verschiedenen Währungsräumen wie norwegische Kronen oder australische Dollar besteht.

Und auch andere Experten sind überzeugt von den Vorteilen des Edelmetalls. Jens Wissel, Portfolio-Manager und Rohstoffanalyst bei der Privatbank Hauck & Aufhäuser ist überzeugt davon, dass Gold ein gutes Investment ist – zumindest, wenn man es nicht als Renditeobjekt, sondern als Absicherung für den Ernstfall sieht. „Der aktuelle Preis spielt hier im Prinzip keine Rolle. Bei einem möglichen Staatsbankrott, anderen Turbulenzen an den Kapitalmärkten oder stark steigenden Inflationsraten, kann man auf sein Gold zurückgreifen. Das ist wie eine Versicherung. Natürlich ist dies auch eine Glaubensfrage." Gold als Beimischung in der klassischen Altersvorsorge kann sich sogar Steffen Orben, Director Commodity Research Deutsche Börse, durchaus vorstellen. Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und in der globalen Weltwirtschaft werden laut Orben weiter anhalten. "So lange es diese Unsicherheiten gibt, wird Gold ein attraktives Investment sein." Gold bleibt für den Experten auch weiterhin der sichere Hafen: "Gold muss und sollte Bestandteil einer Vermögensstruktur sein. Neben klassischen Aktien und Anleihen - eine 5 Prozent Mindest-Allokation in Gold ist empfehlenswert," so der Experte weiter.

 

Gold-Dollar und Gold-Franken als Fluchtwährung

Laut einer Forsa-Umfrage vom Juli 2011 im Auftrag des Goldhändlers Pro Aurum zufolge haben bereits acht Prozent der deutschen Bürger Geld in Gold oder Silber angelegt. Zwei Prozent der Befragten beabsichtigten, sich in den kommenden sechs Monaten Edelmetall-Anlagen zu kaufen. Eine Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ ergab, dass etwa jeder dritte Deutsche erwägt, seine Ersparnisse künftig in Gold anzulegen. Vor allem jüngere Menschen spielten mit diesem Gedanken. Grund sei die Sorge vor einem Wertverfall des Euro.

In der Schweiz gibt es inzwischen eine Inititative zur Einführung eines Goldfranken - als sichere Geldanlage für Schweizer Bürger und als "Fluchtwährung". Der Goldfranken soll einfach und für jedermann nutzbar, günstig und einheitlich sein. Erhältlich auch in kleinen Stückelungen soll er an Wechselschaltern so einfach eintauschbar sein wie Fremdwährungen und bei Bedarf auch problemlos als direktes Tauschmittel dienen, also als Geld verwendet werden können. Einige islamische Länder, wie etwa Malaysia, haben mittlerweile schon wieder den Golddinar als Zweitwährung. Utah ist der erste Bundesstaat der USA, in dem im März 2011 von der US-Bundesregierung herausgegebene Gold- und Silbermünzen durch die Unterschrift von Gouverneur Garry Herbert als gesetzliches Zahlungsmittel leagalisiert wurden. Der republikanische Abgeordnete und Gesetzesinitiator Brad Galvez betonte, dass es sich um eine vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme handele, um die Wirtschaft im Mormonenstaat auch dann weiter am Laufen zu halten, wenn der Wert des US-Dollars sich im kontinuierlichen Sinkflug befinde.

Die von beiden Parlamentskammern beschlossene Gesetzgebung in Utah sieht nicht den Nennwert, sondern den realen Wert, also den reinen Edelmetallwert der Münzen als Grundlage vor. Dieser errechnet sich aus dem jeweiligen, aktuellen Kurswert des in der Münze enthaltenen Edelmetalls sowie dem Münzgewicht. Das Gesetz soll laut New York Times die Bürger ermutigen, Edelmetallmünzen als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Gleichzeitig wird eine staatliche Steuer auf Veräusserungsgewinne ausgeschlossen. Gold und Silber sollen die Bürger vor dem Kollaps des Dollars und einem Bankrott der Regierung schützen.

 

Der Bullenmarkt ist mehr denn je intakt

„Edelmetalle erleben eine Renaissance auf den Investmentmärkten. Wenn wir es nicht machen, dann wird jemand anders tun“, kommentiert ABX-Chef Thomas Coughlin die Eröffnung des neuen Goldhandelsplatzes ABX - Australian Bullion Exchange, mit dem Anfang Oktober 2011 in Australien ein neuer physischer Goldmarkt “außerhalb des Finanzsystems” eröffnete. In Brisbane können jetzt Goldgroßhändler und institutionelle Investoren zur sofortigen Lieferung  und direkt („on spot“, „over the counter“) physisches Gold kaufen und verkaufen. Händler können das Gold sofort in Besitz nehmen oder es in ABX-Tresoren vor Ort einlagern lassen. Coughlin betont dabei, die ABX-Börse agiere außerhalb des bestehenden Finanzsystems und halte das Gold lokal vor. Dies sei positiv für Investoren, die sich um die Risiken des globalen Bankensystems sorgten. Der Australian Bullion Exchange soll seiner Vorstellung nach auch den größten Investmentbanken der Welt als Goldhandelsplatz dienen.

Dass der Goldpreis in nächster Zeit nachhaltig nachgeben wird, erwarten die wenigsten Fachleute. "Der Bullenmarkt ist mehr denn je intakt, da sollte man sich von einzelnen Investorenentscheidungen nicht verunsichern lassen", sagt etwa Ronald Stöferle. Der Goldanalyst von der Erste Group Bank in Wien, der regelmäßig einen umfangreichen Goldreport veröffentlicht, verweist unter anderem auf die hohen Staatsschulden in Europa und den USA. Wenn Anleger Staatsanleihen nicht mehr trauen und Staaten wie die USA fleißig Geld drucken, sei Gold eine Alternative. Bereits seit April 2010 akzeptiert beispielsweise die CME, eine der weltgrößten Terminbörsen mit Sitz in Chicago, offiziell Gold als Sicherheit. Am 7. Februar 2011 zog JP Morgan nach. Als erste Großbank der Welt kann bei JP Morgan auch Gold als Sicherheit für Geschäfte mit Anleihen und Obligationen hinterlegt werden.

Diese Fakten untermauert seinerseits der südafrikanische Edelmetall-Gigant AngloGold Ashanti. Der weltweit drittgrößte Goldproduzent zeigt sich unverändert bullisch, innerhalb der nächsten zwei Jahre könnte mit Leichtigkeit die Marke von 2.200 Dollar erreicht werden. Dies würde einem Aufwärtspotenzial von rund 33 Prozent entsprechen. Eine Spekulationsblase sieht Firmenchef Mark Cutifani beim gelben Metall nicht. Für die deutlichen Kursanstiege in der Vergangenheit gebe es stichhaltige Gründe: Zum Einen die tendenziell steigenden Förderkosten bei Lagerstätten in traditionellen Gold-Staaten. Weiter rechtfertigten steigende Steuern in afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Förder-Ländern die Kurssteigerungen in vollem Umfang. Da diese Tendenz anhalten sollte, dürfte es auch mit den Gold-Notierungen aufwärts gehen.

 



Physisches Gold in Form von Goldbarren ist als risikominimierender Teil Ihrer Vermögens- und Alterssicherung unverzichtbar. Gold ist Werterhalt und Inflationsschutz - und doch nutzen bisher nicht einmal 3% aller Anlgeger diese einfachste Form größtmöglicher Absicherung. Dies entspricht aktuell einer Anlage in rund 30.000 Tonnen Gold.

 

Gold bewahrt Ihr Vermögen

Oberstes Ziel von INTER Metall bei der Edelmetallanlage ist der Vermögens- und Inflationsschutz. Gold erhält Ihr Vermögen gerade auch in Krisenzeiten durch sein begrenztes Vorkommen, Sie erhalten weltweit überall den entsprechenden Gegenwert. Die Dauerhaftigkeit des Goldes verleiht ihm eine Macht des Geldes, die kein anderes Zahlungsmittel besitzt. Abhängig von Ihrer Vermögensstruktur sollten als Faustregel 5 bis 15% Ihres Gesamtvermögens in reinem, physischem Gold mit einem Feingehalt von 999,9/1000 - keinesfalls jedoch in Papierform - mit jederzeitigem Zugriff angelegt sein. Der Nutzen Ihres physischen Goldes liegt an der leichten Ermittlung des Wertes, der bereits über Jahrhunderte währenden Beständigkeit und auch der Mobilität.

Dieses Phänomen der Wertebewahrung erklärt der österreichische Goldexperte Ronald Stöferle wie folgt: Das Stock-to-Flow-Verhältnis unterscheidet Gold von Rohstoffen. Das Gesamtvolumen allen Goldes, das jemals produziert wurde, kommt offiziell auf etwa 170.000 Tonnen. Dies ist der Stock. Die jährliche Produktion war 2010 laut Angaben des World Gold Council 2.586 Tonnen. Dies ist der Flow. Das erste durch das letztere dividierend, erhalten wir das Stock-to-Flow-Verhältnis von 65 Jahren. Die globalen Goldreserven wachsen jährlich um 1,5% und damit zu einer sehr viel langsameren Rate als alle anderen Geldmengenaggregate rund um den Globus. Die Wachstumsrate ist vage im Einklang mit dem Bevölkerungswachstum. Das Vertrauen in die aktuelle und zukünftige Kaufkraft des Geldes oder irgendeines Zahlungsmittels hängt nicht nur davon ab, wie viel jetzt verfügbar ist, sondern auch davon, wie sich die Menge im Laufe der Zeit ändern wird. Wenn sich die Minenproduktion um 50% erhöhte - was höchst unwahrscheinlich ist - würde sich dies nur in einer jährlichen Steigerung von 3% übersetzen. Diese Tatsache schafft ein Gefühl der Sicherheit, so weit es die Verfügbarkeit betrifft, und verhindert eine natürliche Inflation. Wenn die Produktion für ein Jahr fiele, würde dies auch nur geringe Auswirkungen auf die allgemeine Situation haben.

Würde auf der anderen Seite die Kupfer-Produktion für längere Zeit unterbrochen werden, würden die Lagerbestände nach etwa 30 Tagen erschöpft sein. Zum Beispiel, wenn eine große neue Mine in Betrieb geht und das Angebot sich verdoppelte, wäre dies mit enormen Folgen für den Kupferpreis verbunden, aber kaum für Gold. Diese Stabilität und Sicherheit ist eine entscheidende Voraussetzung für die Schaffung von Vertrauen. Und es ist das, was Gold und Silber als Geld-Metalle deutlich von Rohstoffen und anderen Edelmetallen unterscheidet. Rohstoffe werden verbraucht, während Gold gehortet wird. Dies erklärt auch, warum traditionelle Angebot-und-Nachfrage-Modelle nur von begrenztem Nutzen für den Goldmarkt sind.

 

Physisches Gold – privilegiert wie keine andere Anlageform

Physisches Gold ist in Deutschland privilegiert wie keine andere Anlageform. So unterliegt es nicht, wie etwa die meisten Papierformen, der Abgeltungsteuer. Auch fällt bei Anlagegold keine Mehrwertsteuer an.

Daher ist es auch für Sie mehr als sinnvoll, zur Bewahrung Ihrer Werte physisches Gold zu erwerben und es in Barren verschiedener Stückelungen zu Hause im Tresor oder, jedoch nur unter bestimmten Umständen, bei der Bank Ihres Vertrauens zu deponieren - als Versicherung für Ereignisse, die möglicherweise nie eintreten werden. Aktuell gibt es ein steigendes Interesse an einer Lagerung fern vom Bankensystem, das Vertrauen in die Banken schwindet. Immer mehr Anleger fürchten um die Sicherheit ihrer Einlagen und bunkern stattdessen Gold neben Kunst und Dokumenten über Schweizer Dienstleistungsunternehmen in geheimen Festungsanlagen in den Schweizer Alpen.

 

Goldbarren – die reinste Handelsform von Gold

Die reinste Handelsform von Gold sind Goldbarren. Ihr Wert wird - anders als bei Goldmünzen -  ausschließlich am Goldgehalt in Relation zum Gewicht bemessen. Dass bedeutet, Marken und Gestaltung spielen beim Wert von Goldbarren keinerlei Rolle.

Goldbarren mit der Reinheit von 999,9/1000 können Sie in verschiedenen Formen erwerben. Bis zu 100 Gramm Gewicht werden sie in der Regel aus Goldblech geprägt und haben eine hoch glänzende Oberfläche. Das kleinste übliche Barrengewicht ist hierbei 1 Gramm und geht über 2 Gramm, 2,5 Gramm, 5 Gramm, 10 Gramm, 20 Gramm, 1 Unze (31,1 Gramm) und 50 Gramm bis hin zu 100 Gramm-Barren. Gegossene Barren - mit ihrem typischen, matt-glänzenden Aussehen - gibt es ab 250 Gramm und 500 Gramm bis hin zu den größten Goldbarren, die Sie als Privatanleger üblicherweise kaufen können, den 1kg-Barren. Ein „Good-Delivery-Bar“ mit Feingehalt 995/1000 - der Standardbarren der LBMA im internationalen Goldhandel - wiegt 12,44 kg (400 Feinunzen) mit einer Streubreite von 350 bis zu 430 Feinunzen.

Bis vor wenigen Jahren waren vor allem Barren der Degussa (Düsseldorf) in Deutschland am Markt. Aktuell finden Sie häufig Goldbarren von Umicore S.A. (Brüssel, Belgien) vor. Weitere bekannte Anbieter sind die Heraeus Holding GmbH (Hanau), die Münze Österreich (Wien, Kinebarren), die Credit Suisse (Schweiz), Argor Heraeus (Schweiz, Kinebarren), Essayeur Fondeur (Frankreich) und Istanbul Raffinerie (Türkei, Kinebarren).

 

Kinebar™ – bestätigte Echtheit

Kinebars™ (fälschlicherweise oft auch als Hologrammbarren bezeichnet), sind Edelmetallbarren, die sicherheitstechnisch ein „OVD“ (Optically Variable Device = optisch variables Merkmal), das Kinegramm, enthalten. Das Kinegramm auf der Rückseite des Barrens leuchtet je nach Lichteinfall in den Regenbogenfarben auf. Im Gegensatz zum Hologramm, das dreidimensionale Elemente besitzt, stellen die meist silbrig-farbig glänzenden Kinegramme einen zweidimensionalen Bewegungsablauf dar. Gegen einen moderaten Aufpreis erhalten Sie auf diese Weise ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, das die Echtheit Ihres Goldbarrens bestätigt. Zusätzlich sind die Kinebars™ in ein umgebendes Zertifikat einlaminiert. Dies kann sich unter Umständen bei einem späteren Verkauf des Edelmetalls positiv auszahlen.

Durch ihr herausragendes Design sind Kinebars™ nicht nur als Wertanlage, sondern vor allem auch als Geschenk zu vielen Anlässen bestens geeignet. So sind diese Edelmetallbarren nicht nur ein außergewöhnliches Geschenk, sondern bewahren auch langfristig ihren Wert. Sie bieten auch eine hervorragende Grundlage für die künftige Vermögensbildung. Als Geschenk für Neugeborene, Kinder und Heranwachsende kann mit Kinebars™ beispielsweise ein erster Grundstein für ein späteres, eigenes Vermögen gelegt werden.

 

Währungen und Wertpapiere bergen viele Risiken

Auf Papier gedruckte Werte unterliegen substantiell zu vielen, negativen Einflüssen. Papiergeld etwa verliert innerhalb einer Hyperinflation rapide an Wert und wird im schlimmsten Fall vollkommen wertlos.  
 
Beispiele

  • Steigende Neuverschuldung weltweit. Selbst in Ländern, die nicht am finanziellen Abgrund stehen, nehmen die Defizite der öffentlichen Haushalte zu
  • Unfinanzierbare Sozialnetze, "leere" Rentenkassen
  • Globale Veränderungen der Märkte und Kaufkraftvermögen
  • Terror, Kriege, Unruhen
  • Finanzlücken, Fehlspekulationen wie z. B. Immobilieninvestitionen / Spekulationen

Folgen

  • Wertverluste an den Aktien - Börsen
  • Das internationale Bankensystem ist auch zwei Jahre nach Lehman immer noch in Gefahr
  • Inflationsängste. Zur Begleichung der Schulden könnte Inflation der einzige Ausweg sein
  • Steigende Rohstoffpreise

 

Physisches Gold - die sichere Währung auch für den Privatanleger

  • Barren im Privatsafe bedeuten ultimative Unabhängigkeit
  • Sicherster Werterhalt, weltweit handelbar und jederzeit veräußerbar
  • Keine Inflationsängste
  • Individuell nach Größen und Gewicht verfügbar
  • Nicht umsonst weltweite Währungsreserve
  • Der Goldpreis steigt bereits im elften Jahr in Folge, alleine um 30% in den letzten 12 Monaten 
  • In Deutschland keine Abgeltungssteuer
  • Bei Anlagegold in Deutschland keine Umsatzsteuer
  • Vollkommen anonyme Anlageform

 

Ihr Vorteil beim Kauf von Anlagegold bei INTER Metall

  • Der Kauf von Anlagegold bei INTER Metall ist für Sie eine sichere und nachweislich günstige Lösung. Wie bieten Ihnen jahrzehntelange Erfahrung, eine vorzügliche Reputation - und vor allem das gute Gefühl, fair behandelt zu werden.
  • Unsere Handelspartner sind anerkannte Edelmetallhändler, bei denen wir uns zu Bankkonditionen eindecken. Daraus kann für Sie ein signifikanter Preisvorteil resultieren
  • Der Erwerb von Gold, Silber, Platin und Palladium in den verschiedenen Größen und Gewichten ist für Sie bei uns täglich, zu top-attraktiven Kursen möglich. Berechnungsbasis unserer Fachhandelskurse sind dabei die stets in Echtzeit aktualisierten Thomson Reuters Kurse.
  • Ihren Kauf buchen wir auf Wunsch gerne auf Ihr persönliches Goldkonto, das Sie kostenfrei bei uns einrichten können
  • Ihr Guthaben bei INTER Metall kann durch Sie täglich abgerufen werden. Auch die tägliche Wertermittlung können Sie telefonisch abfragen.
  • Jede Kontobewegung wird für Sie mit einem Kontoauszug dokumentiert und jeweils die Salden fortgeschrieben.
  • Zur Dokumentation und Bearbeitung Ihrer Alt-/Edelmetall-Anlieferungen legen Sie Ihrer Sendung bitte das ausgefüllte Begleitschreiben, das sie hier downloaden können, bei.

 

Einzigartige Handelskurse bei INTER Metall

Unsere höchst attraktiven, stets in Echtzeit aktualisierten Thomson Reuters Kursefinden Sie hier. Einzigartig ist hierbei unser mit großem Aufwand selbst entwickeltes Kurssystem: entgegen der sonst üblichen, verzögert wie verzerrten Darstellung im Internet werden Sie bei INTER Metall über jede noch so kleine Kursänderung in den Weltmärkten korrekt informiert. INTER Metall bildet in Echtzeit - rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr - transparente und handelbare Kurse ab. Unsere Kurse verstehen sich freibleibend, ohne Gewähr und sind für den Fachhandel gültig. Privatpersonen müssen einen Abschlag von 2,5% bzw. Zuschlag von 2,5% einrechnen.

Edelmetalle werden börslich gehandelt und unterliegen somit immer schwankenden Kursen, die von der aktuellen Nachfrage und dem Angebot abhängen. Stark beeinflußt werden diese Kurse von den Warenterminbörsen und Währungen, insbesondere dem US$. Verkaufskurse für Privat- und Firmenkunden kann jeder Händler individuell und nach eigenem Ermessen festlegen. Die  Transparenz des Marktes führt hier zu Preisannäherungen - dennoch sollten Sie sich auf Grund der zwischenzeitlichen Marktgegebenheiten eingehend über die teils signifikanten Kursunterschiede informieren und mit denen von INTER Metall vergleichen.

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Gesetzliche Bestimmungen

Geldwäschegesetz (GwG)

Beim Ankauf von Edelmetallen im Gegenwert größer 15.000,-- Euro, sind Namen, Anschrift und Legitimation des Kunden aufzuzeichnen. Unter Umständen sind durch den Ankäufer Fragen zur Herkunft des Materials oder auch des Zahlungsmittels zu stellen. Zweifelhafte Aussagen hinsichtlich der Fragen, sind ggf. polizeilich zu melden.
 

Ankauf / Verkauf von Edelmetallen 

Grundsätzlich dürfen Edelmetalle nicht anonym angekauft werden, es sei denn, es handel sich um gesetzliche Zahlungsmittel. Bis zu einem Gegenwert von € 15.000,00 kann Edelmetall anonym angekauft werden. Es darf jedoch kein Verdacht der Geldwäsche bestehen.

Anlagegold ist mehrwertsteuerfrei. Zu Anlagegold zählen Goldmünzen, die folgende Bedingungen erfüllen: Feingehalt min. 900, nach dem Jahr 1800 geprägt, die Münzen sind oder waren im Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel, der "übliche Verkaufspreis" darf 180% des Materialwertes (= Goldwert) nicht übersteigen. Zu Anlagegold zählt außerdem Gold in Barren- oder Plättchenform, das einen Feingehalt von min. 995 aufweist und ein von den Goldmärkten akzeptiertes Gewicht besitzt. Alle gängigen Gold-Anlagemünzen und -barren erfüllen diesen Standard. Für Silbermünzen gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7%, für Silberbarren hingegen 19%. Bei Platin und Palladium in Münzen-/Barrenform gilt generell eine Mehrwertsteuer von 19%.

So genannte private Veräußerungsgewinne, also Gewinne durch den Verkauf von Edelmetallen, sind nach der Spekulationsfrist steuerfrei. Die Spekulationsfrist ist eine Haltefrist von 1 Jahr. Wird innerhalb der Haltefrist verkauft, so müssen die Gewinne versteuert werden, wenn sie über der Freigrenze von 511,99 EUR pro Jahr liegen. Danach sind physische Anlagegüter wie Edelmetalle von der Abgeltungssteuer befreit. Fallen steuerpflichtige Gewinne an (Verkauf innerhalb der Haltefrist), so muss diese der Investor eigenverantwortlich in der Einkommenssteuererklärung anmelden.

 

 

 

Dass der Goldpreis in nächster Zeit nachhaltig nachgeben wird, erwarten jedoch die wenigsten Fachleute. "Der Bullenmarkt ist mehr denn je intakt, da sollte man sich von einzelnen Investorenentscheidungen nicht verunsichern lassen", sagt etwa Ronald Stöferle. Der Goldanalyst von der Erste Group Bank in Wien, der regelmäßig einen umfangreichen Goldreport veröffentlicht, verweist unter anderem auf die hohen Staatsschulden in Europa und den USA. Wenn Anleger Staatsanleihen nicht mehr trauen und Staaten wie die USA fleißig Geld drucken, sei Gold eine Alternative.
 

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